nach Art. 28 DSGVO · Fassung vom 16. September 2026
Der Auftragnehmer betreibt für den Verantwortlichen den WhatsApp-KI-Setter unter app.settersystem.de. Dabei verarbeitet er personenbezogene Daten ausschließlich im Auftrag und nach Weisung des Verantwortlichen. Der Vertrag läuft, solange der Zugang besteht, und endet mit dessen Beendigung.
Verarbeitet werden Kontaktdaten und Gesprächsverläufe von Interessenten des Verantwortlichen, zum Zweck der automatisierten Erstansprache, der Qualifizierung im Chat und der Terminanbahnung.
Datenarten: Telefonnummer, Name, auf Wunsch E-Mail-Adresse, Firma und Freitext-Notizen; Inhalt und Zeitpunkt der gewechselten Nachrichten; Gesprächsstand und Qualifizierungsmerkmale.
Betroffene Personen: Interessenten und Kontakte des Verantwortlichen, die diesem ihre Kontaktdaten selbst übermittelt haben.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO sind nicht Gegenstand dieses Vertrags.
Der Auftragnehmer verarbeitet die Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Verantwortlichen. Als Weisung gelten die Einstellungen, die der Verantwortliche in der Anwendung selbst vornimmt, sowie Anweisungen in Textform. Hält der Auftragnehmer eine Weisung für rechtswidrig, teilt er dies mit und darf ihre Ausführung aussetzen.
Der Auftragnehmer setzt zur Verarbeitung nur Personen ein, die zur Vertraulichkeit verpflichtet sind. Eine Nutzung der Daten für eigene Zwecke, insbesondere zur eigenen Werbung, zum Training eigener Modelle oder zur Weitergabe an Dritte, findet nicht statt.
Der Verantwortliche stimmt dem Einsatz folgender Unterauftragnehmer zu:
| Unternehmen | Leistung | Ort der Verarbeitung |
|---|---|---|
| Hostinger International Ltd., Litauen | Serverbetrieb | Rechenzentrum Deutschland |
| Anthropic PBC, USA | Erzeugung der Antworttexte | USA, auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln |
| Wali S.L., Spanien | Versand und Empfang der WhatsApp-Nachrichten | EU |
| Google Ireland Ltd. | Nur bei Nutzung der Tabellen-Anbindung: Abruf der vom Verantwortlichen freigegebenen Tabelle | EU |
Weitere Unterauftragnehmer werden dem Verantwortlichen vorher in Textform mitgeteilt. Er kann innerhalb von 14 Tagen widersprechen; in diesem Fall steht ihm ein Kündigungsrecht zu.
Der Auftragnehmer unterstützt den Verantwortlichen bei der Beantwortung von Betroffenenanfragen sowie bei Meldepflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO. Anfragen betroffener Personen, die beim Auftragnehmer eingehen, werden nicht selbst beantwortet, sondern unverzüglich weitergeleitet. Auskünfte aus dem System erhält der Verantwortliche innerhalb von 48 Stunden.
Der Auftragnehmer meldet dem Verantwortlichen jede Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Kenntnis, in Textform an die oben genannte E-Mail-Adresse.
Der Auftragnehmer weist die Einhaltung der Pflichten auf Anfrage in Textform nach. Der Verantwortliche kann sich nach Ankündigung mit angemessener Frist von der Einhaltung überzeugen; die Kontrolle darf den Betrieb nicht unangemessen stören.
Nach Beendigung des Vertrags löscht der Auftragnehmer die verarbeiteten Daten oder gibt sie auf Wunsch des Verantwortlichen in einem gängigen Format heraus. Die Wahl trifft der Verantwortliche innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende; danach erfolgt die Löschung. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.
Der Verantwortliche versichert, ausschließlich Personen anschreiben zu lassen, die ihm ihre Kontaktdaten selbst übermittelt haben. Er ist für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, für die Information der betroffenen Personen und für die Einhaltung der Vorgaben zur Direktansprache verantwortlich.
Änderungen bedürfen der Textform. Es gilt deutsches Recht. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag wirksam.
Dieser Vertrag wurde vom Verantwortlichen am 16. September 2026 über settersystem.de in Textform abgeschlossen. Eine Unterschrift ist nach Art. 28 Abs. 9 DSGVO nicht erforderlich.